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Design Studios


Wintersemester 2018/19 – Bachelor
Besser-Anders-Weniger!
Strategien für suffizienten Wohnungsbau im Bestand

Was und wieviel braucht der Mensch zum Wohnen?
Diese Frage wird angesichts immer knapper werdender Ressourcen in den Städten bei gleichzeitigem Bevölkerungszuwachs immer wichtiger. Der durchschnittliche Wohnflächenverbrauch pro Person der Bundesrepublik Deutschland beträgt heute ca. 45 m2 und hat sich damit in den zurückliegenden Jahrzehnten extrem erhöht. Aus dieser Situation und einer anhaltend hohen Landflucht folgernd steht insgesamt immer weniger städtischer Wohnraum – für immer mehr Menschen – zur Verfügung. Das Resultat ist ein eklatanter Mangel an bezahlbaren Wohnraum in unseren Städten, vor allem für Geringverdiener. Gentrifizierung, soziale Entmischung und Versieglung von Grünflächen sind nur einige der negativen Folgen dieser Entwicklung.

Wir wollen uns in diesem Semester der Frage widmen, wie man der angespannten Wohnungsmarktsituation in den Großstädten mit Strategien der Neubetrachtung vom eingesetzten Mitteln der architektonischen Produktion begegnet, was wir mit dem Begriff der Suffizienz umschreiben. Wie kann Wohnen BESSER gedacht werden, dass ANDERE typologische Modelle mit WENIGER Flächenverbrauch zu einem Neudenken von architektonischen Ansätzen im urbanen Raum führen?

Ungenutzte Flächenpotentiale rücken immer mehr in den Fokus der Planer. Eine attraktive Option stellen dabei Aufstockungen bestehender Gebäude der Nachkriegszeit dar. Sie sind in großen Mengen vorhanden und eignen sich hervorragend als prototypisches Experimentierfeld für Nachverdichtungsmaßnahmen.

Im Semester gilt es ein modulares Bausystem zu entwerfen, das einen mehrgeschossigen Auf/Neubau mit Wohnmodulen ermöglicht. Diese Typologien sollen eine Ausgewogenheit an privaten und gemeinschaftlichen Nutzungen herstellen. Zielgruppe sollen Geringverdiener jeglicher Gesellschafts- und Altersgruppe sein. Die Ausarbeitung der räumlichen Qualitäten und der möglichen Kombinatorik verschiedener Wohnmodule stellen einen wichtigen Aspekt der flexiblen und nachhaltigen Nutzbarkeit der Wohneinheiten dar. Es gilt die vorhandenen Qualitäten des Ortes, wie das Tragwerk der Bestandssubstanz zu untersuchen und im Entwurf zu berücksichtigen. Ebenfalls ist es wichtig das urbane Geflecht zu verstehen und den Entwurf angemessen in die Situation einzupassen.

Wir werden den Entwurf mit integrierten Vertiefungen von Tragkonstruktion (Prof. Pfeifer), Bauphysik und technischer Ausbau (Prof. Wagner) und Bauökonomie (Doz. Kai Fischer) durchführen. Der Entwurf findet zudem in Kooperation mit der Karlsruher Volkswohnung statt.

 


Wintersemester 2018/19 – Master
Urban Mining: Glück auf am Theodorschacht
Tagungs- und Lernzentrum für Kreislauf-, Energiewirtschaft und Ressourcenschutz

Unsere Zeit ist geprägt durch eine nie dagewesene weltweite Bevölkerungsexplosion bei einer gleichzeitig ständig steigenden Ressourcenverknappung. Es stellt sich die Frage, wie und mit welchen Mitteln wir die Städte der Zukunft bauen wollen, ohne dabei unsere natürliche Umwelt weiter auszubeuten oder zu belasten. Angesichts dieser vielschichtigen Herausforderungen muss das Bauwesen mehr als je zuvor Engagement zeigen und Verantwortung übernehmen. Die gebaute Umwelt steht für mehr als ein Drittel des Energieverbrauchs und der Emissionen sowie mehr als die Hälfte des Ressourcenverbrauchs und des Massenmüllaufkommens. Gebäude sollten gleichzeitig als verantwortungsvolle Behausung für die Gegenwart und als Materiallager für die Zukunft konzipiert werden. Hinzu kommt eine weitere Funktion: Nachhaltige Gebäude sind idealerweise nicht nur zukünftige Materiallager – schon bei ihrer Errichtung sollten möglichst weitgehend bereits vorhandene, bis dato anderweitig genutzte Ressourcen durch Wiederverwertung oder Wiederverwendung zum Einsatz kommen.

Diese wertvollen Ressourcen haben sich in unseren Gebäuden über Jahrhunderte angesammelt. Viele Forscher gehen davon aus, dass sich von manchen Rohstoffen schon heute mehr in unseren Bauwerken befinden als noch in der Erdkruste vorhanden sind. Während unsere traditionellen Rohstoffquellen langsam zur Neige gehen, können unsere Städte die neuen Minen der Zukunft werden. Städte werden zum Verbraucher und Lieferanten von Ressourcen in einem und benutzen sich selbst zur eigenen Reproduktion.

Die urbane Mine soll deshalb zum Schutz und zur Alternative natürlicher Ressourcen werden. Der Kreislaufgedanke spielt hierbei eine zentrale Rolle. Die neue These lautet: Benötigte Materialien werden nicht mehr aus einer endlichen Ressource gewonnen und nach Gebrauch entsorgt, sondern für eine bestimmte Zeit aus einem Kreislauf entnommen und in diesen wieder zurückgegeben.

Das Semester wird sich dieser Frage mit einer Aufgabenstellung in Nordrhein-Westfalen widmen, die gleichzeitig ein studentischer Wettbewerb zum Thema Urban Mining darstellt, bei dem alle Arbeiten des Semesters eingereicht und teilnehmen werden. Fernab vom Ruhrgebiet sind die letzten Tage für den deutschen Steinkohlenbergbau gezählt. Die Zeche Ibbenbüren im nördlichsten Zipfel Nordrhein-Westfalens gehört zu den beiden letzten ihrer Art. Ende 2018 wird sie geschlossen. Für die zukünftige Entwicklung der Hauptanlagen „von Oeynhausen“ und „Nordschacht“ sieht ein Masterplanvorentwurf Flächen für kleinteiliges und großflächiges Gewerbe, für Bildung, Kultur und Freizeit, sowie für die zukunftsorientierte Kombination von Wohnen und Arbeiten vor.

Der „Theodorschacht“ befindet sich im südwestlichen Bereich des Bergwerks am Rande einer Wohnsiedlung auf einer Anhöhe mit Blick in die vornehmlich landwirtschaftlich genutzte Umgebung. Aufgabe ist, die dem Ort innewohnende historische Bedeutung um eine neue zukunftsweisende zu bereichern und so seinen Fortbestand durch Umnutzung zu sichern und auch zu erweitern. Dabei kommt einer architektonischen Konzeption zum Dialog „Historie – unterirdisch“ und „Zukunft – mit Weit- und Ausblick“ große Bedeutung zu. Es sollen Räume für ein Tagungs- und Lernzentrum für Kreislauf- und Energiewirtschaft sowie Ressourcenschutz entstehen.

Die Gebäudesubstanz soll ergänzt oder zum Teil ersetzt werden. Die Sanierungen und Erweiterungen sollen „gute Aussichten“ für das Bauen im post-fossilen Zeitalter widerspiegeln. Gefragt sind Konzepte zur sinnvollen und ressourcenschonenden Weiternutzung und/oder Wiederverwendung der bestehenden Bausubstanz (Urban Mining). In die Zukunft gedacht, kommt der Planung demontabler Konstruktionen genau so hohe Bedeutung zu wie dem Einsatz recyclingfähiger Materialien und erneuerbarer Rohstoffe.

 


Sommersemester 2018 – Bachelor
Tabakschuppen Hayna

Bis Ende des 20.Jahrhunderts prägte der Tabakanbau und die damit verknüpfte Industrie das ökonomische Umfeld und daraus resultierend das charakteristische Ortsbild der Gemeinde Hayna mit seinen 971 Einwohnern . Der Ort – als Straßendorf entwickelt – wird bis heute über seine ca. 100 Tabakschuppen geprägt. Doch diese einzigartige geschichtliche Charakteristik droht verloren zu gehen, bedingt durch wirtschaftlichen Wandel und nicht vorhandener Umnutzungskonzepte dieser Agrardenkmäler.

Die Bauwerke waren einst der Garant für die Trocknung riesiger Mengen Tabakblätter. Dabei musste gewährleistet werden, dass die Luft ungehindert durch die Seiten der Bauwerke zirkulieren und so der Trocknungsprozess eingeleitet werden konnte. Zuerst wohl nur als Dach konzipiert zum Schutz vor Regen, entwickelte sich im 19. und 20. Jahrhundert eine eigenständige Typologie mit immer raffinierteren technischen Maßnahmen. Zuerst wurden die Wände teilweise geschlossen, dann mit steuerbaren Klappen versehen und auch im Inneren wurden die statischen Holzstangengerüste der ersten Generationen durch mechanische Flaschenzüge und Metallständer abgelöst. Gleich geblieben ist jedoch die unverwechselbare turmartige Typologie. Da die Trocknungsschuppen zumeist in den hinteren zu den Feldern gelegenen kleinen Gärten der rechtwinklig zur Straße angeordneten Höfe gebaut wurden, geschah dies mit kleiner Grundfläche aber umso höheren Volumina, auch um die Durchströmung zu gewährleisten.

Mit dem Ende der EU-Tabakanbausubventionen in den späten Jahren des 20.Jahrhunderts brach jedoch der Tabakanbau in der Pfalz und damit in Hayna fast schlagartig zusammen. Zurückgeblieben sind die Bauten dieser Ära, die in den letzten 20 Jahren in einen Dornröschenschlaf gefallen sind. Aus Ermangelung an neuen Konzepten verschwinden immer mehr der typischen Bauwerke, da die Unterhaltskosten für Reparaturen den Nutzen für die Bevölkerung übersteigen. Erst in den letzten Jahren hat sich eine Interessensgemeinschaft in Form einer Bürgerstiftung gebildet um die charakteristischen Typologien zu erhalten. Aber was sind adäquate und dem Geist der Zeit entsprechende Nutzungskonzepte und Visionen für die Strukturen?

Dieser Frage möchten wir uns im Sommersemester 2018 widmen und gemeinsam mit der Bürgerstiftung Hayna gebaute Szenarien für das 21. Jahrhundert entwickeln. Wir werden erfahren, wie ein partizipatorischer Prozess mit der Gemeinde gestaltet werden kann, wir werden einige Tage im Ort dokumentarisch verbringen und wir werden gegen Ende des Semesters architektonische Lösungsansätze präsentieren, die als Grundlage für ein Umsetzungsprojekt dienen sollen. Welche Nutzungen schlagen Sie vor? Welche Umbaumaßnahmen sind dabei notwendig und sinnvoll? Wie erhalten Sie Teile der Strukturen und damit das Ortsbild? Wir verstehen das Studio als Experimental- und Testlabor, als Ideenschmiede und Gradmesser einer nachhaltigen Entwicklung von Baudenkmälern. Abhängig von der Qualität und Überzeugungskraft der Entwürfe und gleichzeitigem Interesse der Besitzer, ist eine weitere Entwicklung hin zum Bauprojekt angestrebt.

 


Wintersemester 2017/18 – Bachelor
Nachhaltige Mikrohäuser für die Biolandwirtschaft

Der Raum Freiburg sucht nach neuen ökologischen Leitbildern in der Agrarwirtschaft. Der nachhaltige Umgang mit unseren natürlichen Ressourcen und die nachhaltige und rein ökologische Produktion von Agrarprodukten sind dabei vorrangige Ziele in der Landwirtschaft der Zukunft. Der Demeterbetrieb Schmelzer&Siegel in Schallstadt-Mengen bei Freiburg hat sich daher zum Ziel gesetzt, die grösste zusammenhängende nach Demeterrichtlinien bewirtschaftete Agrarfläche in Baden-Württemberg zu betreiben.

In der Haupternte und Hauptbewirtschaftungszeit zwischen Frühjahr und Herbst, wohnen zeitweise bis zu 40 Helferinnen und Helfer auf dem Betriebsgelände. Es ist der Wunsch des Demeterbetriebs die Architektur dieser Unterkünfte dem übergeordneten Prinzip der nachhaltigen Agrarwirtschaft anzupassen und einen oder mehrere Entwürfe unseres Studios zu realisieren.

Insgesamt gilt es 20 Unterkünfte mit je zwei Schlafgelegenheiten zu planen, die entweder als kleine dörfliche Struktur oder als eine grössere aus Modulen bestehenden Gesamtstruktur zu verstehen sind. Sie werden gebeten eine Typologie, die dem beschriebenen Anspruch der Nachhaltigkeit entspricht, bis hin zur kompletten Detailausbildung zu planen. Dabei sollen Fragen der lokal sinnvollen und schadstofffreien Materialwahl, des adäquaten Ressourceneinsatzes, des kreislaufgerechten Bauens, der generell ökologischen, ökonomischen und sozialen wie auch ästhetischen Nachhaltigkeit im Vordergrund stehen.

Die Fachgebiete Bauphysik und Technischer Ausbau, Prof. Andreas Wagner sowie Tragkonstruktionen, Prof. Matthias Pfeifer werden uns durch das Semester hinweg begleiten und konstruktive, statische, energetische und nutzerbedingte Anforderungen integrativ mit Ihnen bearbeiten. Ebenfalls werden Sie gebeten aufgrund Ihrer Planung und des daraus resultierenden Aufwands erste Kostenangaben über Ihre einzelnen Typologien abzugeben.

 


Wintersemester 2017/18 – Master
Building from Waste – Ein Pavillon für die Bundesgartenschau

Die Bundesgartenschau Heilbronn 2019 ist erstmals eine Garten- und Stadtausstellung zugleich. Mit der modellhaft bebauten Stadtausstellung Neckarbogen legt sie den Grundstein eines neuen Stadtquartiers, das beispielhaft zeigt, wie Menschen in einem urbanen Verdichtungsraum gut zusammenleben. Gerade in diesem Zusammenhang ist die Relevanz der Frage nach verfügbaren und nachhaltigen Ressourcen für den Städtebau nicht hoch genug einzuschätzen.

Um einen innovativen und sinnvollen Einsatz solcher Ressourcen zu demonstrieren entwerfen wir, in Zusammenarbeit mit Dr. Sascha Peters, dem Gründer von Haute Innovation, innerhalb einer Sonderfläche zum Thema Materialien einen Pavillon zum Thema Building from Waste. In der heutigen Zeit sollte Müll als integraler Bestandteil unserer Ressourcen betrachtet werden. Das Produkt selbst kann auf diese Weise, nach dem Durchleben eines ersten Lebenszyklus, als Quelle für weitere Erzeugnisse fungieren. Innerhalb dieses metabolischen Ansatzes versteht sich die gebaute Umwelt somit als Materialzwischenlager, oder wie Mitchell Joachim es ausdrückt: „Die Stadt der Zukunft unterscheidet nicht mehr zwischen Abfall und Vorrat“.

Der konzipierte Pavillon soll ein nach diesen Kriterien ausgewähltes Material zelebrieren, um einen 50-70 qm großen Ausstellungsort zu erschaffen. Ziel der Entwurfsaufgabe ist es, das Potential der Ressource Müll aufzuzeigen, ohne bei der Realisierung jedoch neuen Müll zu generieren. Um dies zu erreichen gilt es, die Materialwahl, Fügungsprinzipien und Fragen des sortenreinen Rückbaus kritisch zu betrachten.

Teil der Entwurfsaufgabe wird es sein, ein dem Ort entsprechendes Ausstellungskonzept zu entwickeln, innerhalb dessen eine Auswahl von innovativen, aus Müll gewonnen Baumaterialien präsentiert wird. Die Ausstellung zielt insofern darauf ab, die Möglichkeiten von Abfallstoffen aufzuzeigen und die Wahrnehmung dieses ‚erneuerbaren’ Werkstoffes zu verändern.

In einer hierzu vom Fachgebiet Architekturkommunikation, Prof. Dr. Riklef Rambow angebotenen Vertiefung werden zusätzliche psychologische und ausstellungsrelevante Fragen zu dem gewählten Material betrachtet.

 


Sommersemester 2017 – Master
Temporary Pavilion for Mercedes Benz – Building for Disassembly

Das Semester untersucht die Planung eines temporären Think-Tank Pavillons für Mercedes-Benz in Germersheim. Wir entwerfen unsere Gebäude nach dem Prinzip des “Building for Disassembly”, um nicht nur den Aufbau sondern auch den kompletten Rückbau und somit die sortenreine Wiederverwendbarkeit aller Materialien zu ermöglichen.

Natürliche Ressourcen zur Herstellung von Bauten werden immer knapper – dies gilt selbst für vermeintlich im Überfluss vorhandene Materialien wie Metalle, Sand oder Kies. Gleichzeitig haben sich viele potentielle Ressourcen über Jahrhunderte in unseren Städten in Form von Bauwerken und sogenannten Abfällen aufgetürmt. Während unsere traditionellen Rohstoffquellen langsam zur Neige gehen, werden unsere Städte die Minen der Zukunft. Städte agieren gleichzeitig als Verbraucher und Lieferanten von Ressourcen – sie benutzen sich selbst zur eigenen Reproduktion. Gebäude werden heute allerdings kaum als temporäre Ressourcenspeicher der Stadt gesehen. Der Rückbau und die anschliessende Wiederverwertung der verbauten Materialien sind nur in den aller seltensten Fällen integraler Bestandteil der Planung. Und selbst da, wo der Rückbau gezielt geplant wird, scheitert eine ressourcengerechte Realisierung allzu oft an nicht recyclinggerechten Produkten und ungeeigneten Verbindungstechniken.

Wir werden in enger Kooperation mit SNOW Landschaftsarchitekten eine architektonische und konstruktive Planung von konzeptionellen Ideen und Studien bis hin zur Ausarbeitung innovativer Fügungstechniken im Massstab 1:1 (Vertiefung) entwickeln. Der architektonische Entwurf soll ein relevanter Beitrag zu einer zukunftsorientierten Baukultur in Europa sein, welcher die gesellschaftliche und ressourcenrelevante Situation unserer Generation aufnimmt. Die Semesteraufgabe bildet eine reale Bauaufgabe ab, welche Mercedes-Benz in den kommenden Jahren umsetzen will. Die erstellten Entwürfe beinhalten materialspezifische, architektonische sowie konstruktive Untersuchungen, Zeichnungen und Modelle. Die Professur bietet den Entwurf mit der bautechnischen Entwurfsvertiefung Konstruktion an. Ebenfalls bietet die Professur Matthias Pfeiffer die Möglichkeit einer Vertiefung im Bereich Baustatik an.

 

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Fall Semester 2016 – ETH Zürich
Living Lab Zakynthos

We are designing a future-oriented, sustainable accommodation complex on the rural west coast of Greece. The ambition of the project, in conjunction with the Living Lab Hotel group future.camp, is to test how our future lives could be led in a world without consumption and destruction of natural resources. It is expected that the outcome of the studio will be realized by the client.

We develop the project based on your own definition of sustainability. The availability of resources, craftsmanship and talents as well as the climatic, ecological and economic conditions shall be integrated into the design of an innovative architectural project. The issue of contemporary tourism and its accompanying economic model will influence and inform your spatial concept. The scheme should consist of several pavilions, a lobby, administration building, educational facilities, as well as an infrastructural system for deliveries, supplies and sustainable disposal. You will be expected to work across a variety of scales, resolving individual buildings details as well as masterplanning.

We strongly recommend the seminar week “Venice – Reports from the Front” to all interested students offered together with the chair of Philippe Block. The chair offers the integrated discipline Construction within the course. Additionally, the integrated disciplines Architecture and Building Systems is offered under chair of Arno Schlüter. The course Life Cycle Assessment is also offered in collaboration with Roland Hischier (EMPA).

 


Spring Semester 2016 – ETH  Zürich
Ressource Stadt – Building for Disassembly

We are planning 140 new apartments together with the Gemeinnützigen Bau- und Mietergenossenschaft Zürich (GBMZ) in District 4 in Zurich. We design our buildings according to the principle of „building for disassembly“ in order to allow not only their construction but also the complete dismantling and hence the genuine reusability of all materials.

In close collaboration with Werner Sobek and the Institut für Leichtbau Entwerfen und Konstruieren (ILEK) at the Technical University of Stuttgart, we will develop an architectural and constructional approach ranging from urban issues to the formulation of innovative jointing techniques in full scale. The architectural design should be a relevant contribution to a future-oriented building culture in Europe, which adresses the social and resource-related situation of our generation. The semester task represents a real construction project, which will be implemented by the GBMZ in the coming years. The cooperative will accompany the semester.

We strongly recommend the seminar week “Zukunft des Bauens” (future of construction) to all interested students.

 

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Fall Semester 2015 – ETH Zürich
Cambodia: Village School Project

We are planning a school in rural Cambodia within an existing village structure about two hours north of the capital Phnom Penh. The school consists of several classrooms, a cafeteria, an auditorium as well as medical and infrastructural buildings.

In addition to these specific social conditions, the availability of material resources, talent and technical skills as well as the climatic, ecological and economic conditions have to be considered in the design. The question of contemporary didactical concepts and their spatial implementation is an important issue in the semester. Together with local professionals we will develop a reasonable and customized strategy how the school system and the necessary infrastructure can be implemented in several phases. The client considers the realization of the project.

We also offer a seminar week on this subject to interested students. Participation is strongly recommended but not mandatory.

 

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Spring Semester 2015 – ETH Zürich

Resource Schweiz / Architektur 1:1

Whereas the architectural typology of a vacation home mainly demands relations to the attractive and spectacular surrounding landscape, the atelier focuses inwards. The “genius loci” cannot be found in the surroundings, but in the architectural form, in functional standards, architectural finishing in materiality and in the atmosphere out of it, in principles of construction and in solutions of details. However, both types of construction – vacation home and atelier – are of moderate dimension. In discussions with craftsmen this dimension is to be defined; knowledge and skills are not only instruments for construction, but should define the design strategy in order to find an unique identity.

The course applies the same principles as currently used in the Design Semester in Ethiopia, investigating similarities and discrepancies in two extremely contrary places.

 

 

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Fall Semester 2014  – ETH Zürich

5000 Housing Units for Addis Ababa

Urbanization is generally seen as a positive factor in poverty reduction, however it requires careful urban planning strategies and innovative housing designs, which capitalize on local resources and practices. Efforts to do so have largely failed in the fast growing cities of Africa. Rather than enhancing the value of existing local resources and practices by combining them with innovative approaches and mechanisms for planning, governments prefer to import foreign typologies in a formal top-down process. Here, unfortunately, Ethiopia is no exception. Besides its strong efforts concerning future urban development, Ethiopia is missing a strong national urban housing strategy to address the incredible housing shortage together with the overwhelming poverty rate of its inhabitants.

The Grand Housing Development Program forced hundred thousands of people out of their original neighbourhoods, cutting all ties to their social networks. Kids had to leave their schools, and parents lost their local market to sell small, hand-made products. The new shelters, which they are allocated to, are far from the city centre, making it impossible for people to keep in contact. Finally recognizing this dilemma, the city administration recently commissioned the Ethiopian Institute of Architecture, Building Construction and City Development EiABC and the Chair of Architecture and Construction Dirk E. Hebel of ETH Zürich to design 5000 housing units in the inner parts of the city, where people can reside while their original neighbourhoods are demolished and replaced by new condominiums of the Grand Housing Development Program.

       
 
 
 
Karlsruher Institut für Technologie
Fakultät für Architektur
Institut Entwerfen und Bautechnik

Fachgebiet Nachhaltiges Bauen
Englerstr. 11, Geb. 11.40, Raum 25
D-76131 Karlsruhe
 
 
 
Recent Publications:  
 

    Ein Gespräch über das Wieder- und Weiterverwenden von Baustoffen

    October 15, 2019

    Isopp, Anne and Felix Heisel (2019). Ein Gespräch über das Wieder- und Weiterverwenden von Baustoffen, in: zuschnitt 19(75): 16–19.

     
     

    Zukunft braucht Kreislauf! Mehr.WERT Pavillon, UMAR & MycoTree in db Deutsche Bauzeitung

    October 11, 2019

    Scharf, Armin (2019). Zukunft braucht Kreislauf. db deutsche bauzeitung, 152. Jahrgang, Ausgabe 09.2019, S.68-70

     
     

    Besser – Anders – Weniger!

    October 10, 2019

    Fachgebiet Nachhaltiges Bauen, Professur Dirk E. Hebel (2019). Besser – Anders – Weniger!, Strategien für suffizienten Wohnungsbau im Bestand. KIT Karlsruhe

     
     

    Was die Natur so bietet

    October 10, 2019

    Hans-Christoph Neidlein (2019). Was die Natur so bietet. (Pilzmyzelium und Bambus, Forschung nach alternativen Baustoffen am Fachgebiet Nachhaltiges Bauen). Süddeutsche Zeitung, Nr. 206, 6. September 2019, 23

     
     

    Calculation and Evaluation of Circularity Indicators for the Built Environment Using the Case Studies of UMAR and Madaster

    October 9, 2019

    Heisel, Felix and Sabine Rau-Oberhuber (2019). Calculation and Evaluation of Circularity Indicators for the Built Environment Using the Case Studies of UMAR and Madaster, in Journal of Cleaner Production 243 (SI Urban Mining): 118482. DOI:10.1016/j.jclepro.2019.118482

     
     

    Materials In Progress

    September 11, 2019

    Peters, Sascha, Diana Drewes, Dirk E. Hebel, Felix Heisel (2019). Waste Vault Pavillon & MycoTree. In Materials in Progress – Innovationen für Designer und Architekten, 62 & 102. Basel, Schweiz: Birkhäuser Verlag

     
     

    Pioneering Construction Materials through Prototypological Research

    August 22, 2019

    Heisel, Felix and Dirk E. Hebel (2019). Pioneering Construction Materials through Prototypological ResearchBiomimetics4(3): 56.

     
     

    Strukturelle Bauteile, gewachsen aus Pilz

    July 1, 2019

    Schütz, Robert (2019). Struktuerelle Bauteile, gewachsen aus Pilz. Recycling MAGAZIN, 74. Jahrgang, Ausgabe 06, S.36-37

     
     

    Bild des Monats

    June 6, 2019

    Braun, Zooey (2019). Bild des MonatsBadische Neueste Nachrichten: 16, 04.06.2019

     
     

    Mit Weniger Mehr Bauen

    June 6, 2019

    Eberhard, Simon (2019). Mit Weniger Mehr BauenHaustech 32 (Mit weniger mehr bauen): 8–13.

     
     

    Verständnis für globale Dimensionen und lokale Auswirkungen

    June 4, 2019

    Hans Fuchs (2019). ‚Begrijp de mondiale dimensies én de lokale effecten‘. In stedebouw & architectuur, 04 2019, 32-35. HB Zwolle, Niederlande: Acquire Publishing bv.

     
     

    Das Raumlabor – UMAR

    April 29, 2019

    Melanie Schlegel (2019) Das Raumlabor. In Garten und Landschaft, 04 2019, 46-49. Münschen, Deutschland: Georg D.W. Callwey GmbH & Co. KG.

     
     

    MycoTree

    March 28, 2019

    Pil, Lut and Ignaas Verpoest (2018) MycoTree. In Fibre-Fixed, Composites in Design, 124-125. Gent, Belgium: Stichting Kunstboek bvba & Design Museum Gent

     
     

    MycoTree

    March 15, 2019

    Frearson, Amy (2018) MycoTree – Designed by Sustainable Construction (Karlsruhe Institute of Technology) and Block Research Group (ETH Zürich), Germany and Switzerland. In Beazley Designs of the Year, 56-57. London, UK: Design Museum Publishing

     
     

    UMAR – Urban Mining and Recycling Unit, Dübendorf, Schweiz

    March 6, 2019

    Claus Käpplinger (2019) UMAR – Urban Mining and Recycling Unit, Dübendorf, Schweiz. In architektur.aktuell the art of building, Energy Design 01-02 2019 , 82-93. Wien, Austria: architektur.aktuell GmbH.

     
     

    MycoTree

    March 2, 2019

    Schlesier, Karsten, Felix Heisel, Dirk E. Hebel, Juney Lee, Matthias Rippmann, Tomas Mendez Echenagucia, Andrew Liew, Noelle Paulson, Tom van Mele, Philippe Block, Nazanin Saeidi and Alireza Javadian (2019). MycoTree: Beyond Mining – Urban Growth In: pasajes arquitectura 148 (diseno e innocacion): 148–9.

     
     

    Prototypological Research: Pioneering Construction Materials

    February 28, 2019

    Heisel, Felix, and Dirk E. Hebel (2019) Prototypological Research: Pioneering Construction Materials. In Future Cities Laboratory: Indicia 02, edited by Stephen Cairns and Devisari Tunas, 200–207. Singapore, Singapore: Lars Müller Publishers.

     
     

    Alternative Construction Materials

    February 1, 2019

     
     

    DGNB Report Circular Economy

    January 8, 2019

    Durán, Christine Ruiz, Dr. Christine Lemaitre, Dr. Anna Braune (DGNB e.V.) (2019). DGNB Report Januar 2019, Circular Economy – Kreisläufe schließen, heißt zukunftsfähig sein
     
     

    Die Welt

    January 7, 2019

    Alexandra Trudslev (2018). Versandet, Die Welt, 29.12.2018, Wissen, S.21.

     
     

    Urbane Mine

    January 7, 2019

    Martina Metzner (2018). Urbane MIne: Die Forschungs-Einheit UMAR im Zukunftsgebäude NEST in der Schweiz setzt auf Müll als Baustoff und soll nach fünf Jahren rückgebaut werden können. Materialreport 2019, 12/2018, S.56-57

     
     

    Hochparterre

    November 26, 2018

    Palle Petersen (2018). Die Stadt in 30 Jahren – wer baut sie und woraus, Gespräch mit Dirk Hebel, Hochparterre, Zeitschrift für Architektur, Planung und Design, Ausgabe 11/2018, 51.

     
     

    Urban Mining and Recycling

    November 22, 2018

    XIA Forum (2018). Urban Mining and Recycling, XIA Intelligente Architektur, Zeitschrift für Architektur und Technik, Ausgabe 04-06/2018, 14-15.

     
     

    Tragendes Pilzgewerbe

    October 7, 2018

    Peter Streiff (2018). Tragendes Pilzgewebe, Wohnung und Gesundheit, Zeitschrift für Baubiologie, Ausgabe 10/2018, 52-53.

     
     

    Bauen Reloaded

    July 18, 2018

    Witte, Jutta (2018). Bauen reloaded – Wohnlabor zeigt Ressourcenkreislauf in der Architektur, looKIT, Magazin für Forschung, Lehre, Innovation, Ausgabe 02/2018, 66-68.

     
     

    Ohne verbindliche Recyclingquote geht es nicht

    July 16, 2018

    Geipel, Kaye (2018). Ohne verbindliche Recyclingquote geht es nicht, Bauwelt 14.2018(Recycelt): 24–31.

     
     

    Versuchsarchitektur

    June 11, 2018


    Pestalozzi, Manuel (2018). Versuchsarchitektur, DAB Deutsches Architektenblatt, 106/18, 16-20.

     
     

    Green Steel

    June 11, 2018


    Hebel, Dirk E., Felix Heisel and Alireza Javadian (2017). Green Steel, in Constellation.s: Inhabiting the World, arc en reve d’architecture, Michel Lussault, Francine Fort, Michel Jacques, Fabienne Brugere, and Guillaume le Blanc, 162–167. Bordeaux, France: ACTES SUD.

     
     

    Im Abfall wohnen

    June 11, 2018


    Schönwetter, Christian (2018). Im Afbfall Wohnen: Versuchsgebäude aus recycelten Materialien in Dübendorf, md INTERIOR DESIGN ARCHITECTURE, Zeitschrift, 06/18, 72-74.

     
     

    Addis Ababa Potato Plan

    June 10, 2018


    Heisel, Felix and Raphael Disler (2018). Addis Ababa, in The Potato Plan Collection: 40 Cities through the Lens of Patrick Abercrombie, 22–25. London, UK: nai010 publishers.